Sonntag, 2. April 2017

Wildkräuterpesto selber machen

Hallo ihr Lieben!

Der Frühling ist endlich da und langsam wird es auch im Garten und auf den Wiesen wieder grün und bunt. Wir haben gestern mit unseren Nachbarn angegrillt und was gibt es dazu besseres als ein selbstgemachtes Pesto aus dem eigenen Garten =)

Das liebe ich so, mir mein kleines Körbchen zu schnappen und draußen leckere Kräuter zu sammeln. Unsere Natur gibt so viele, gute Dinge her, man braucht nur mit offenen Augen und einem guten Näschen hinausgehen und wird reichlich beschenkt. 

Durch die heilenden Inhaltsstoffe der Wildkräuter, ist dieses Pesto wie eine Frühjahrskur für unseren Organismus. Hochdosierte Vitamine und Mineralstoffe stecken in ihnen, viel mehr als in so manchem Gemüse vorkommt.


Für mein Wildkräuterpesto habe ich folgende Zutaten verwendet, diese können je nach Vorkommen und Geschmack abgewandelt werden:

Eine handvoll junge Brennnesseln
Eine handvoll junge Löwenzahnblätter
Eine handvoll Bärlauchblätter
Einige Zweige Thymian
Sowie ein paar Gänseblümchen

außerdem:

kaltgepresstes Olivenöl in Bioqualität
2-3 EL Pinienkerne 
Eine Prise Meersalz 

Die gesammelten Kräuter werden für ein paar Minuten auf ein ausgebreitetes, helles Küchentuch gelegt, damit alle Krabeltierchen in Richtung Licht laufen.

Dann werden die Kräuter in einem Sieb kalt gewaschen und anschließend mit Hilfe eine Tuches getrocknet. Ich verwende meistens die ganze Pflanze, also auch den Stiel und die Blüten.
Einige Gänseblümchen werden als Deko zur Seite gelegt.

Die Kräuter kommen zusammen mit dem Salz und etwas Olivenöl in einen Mixer oder in ein Gefäß, in dem man gut pürieren kann. Alles gut mixen und je nach Bedarf Olivenöl hinzugeben, bis eine sämige Konsistenz entsteht. 

Die Pinienkerne dazugeben und nochmal kurz mixen, wer es bissfester mag oder länger mixen wer es schön geschmeidig mag. Eventuell nochmal abschmecken und nachwürzen.

Das Pesto in saubere, vorher abgekochte Gläser füllen und bis zum Rand mit Olivenöl auffüllen.
Im Kühlschrank bleibt es so, lange haltbar. Wenn das Pesto innerhalb von 3 Tagen gegessen wird, kann man auf das abkochen der Gäser auch verzichten.

Am besten schmeckt das Pesto pur auf einem Stück frischem Brot, mit ein paar Gänseblümchen garniert ist dies ein wahrer Hingucker =) Aber auch in Quark eingerührt oder zu Suppen und Soßen, sowie zum Fleisch ist das Pesto einfach ein Genuss! 




Viel Spass bei der Wildkräuter-Suche!
Hyggelige Grüße,
Euer Landmädchen

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