Samstag, 22. Juli 2017

Schnelle Hefemuffins mit Johannisbeer-Crumble

Hallo Ihr Lieben!

Heute teile ich mal wieder ein schnelles, einfachen und leckeres Rezept mit euch =)
Immer wenn meine Mutti sich ankündigt, gibt es meistens etwas gebackenes, so war oder ist das schon immer. Mit Kaffee & Kuchen wird man im Osten groß =D 

Und da ich ja so ein kleiner Teigmuffel bin und ich noch fertigen Hefeteig im Kühlschrank hatte, viel mir eine fixe Idee ein, um meine Johannisbeeren gleich noch mit zu verarbeiten. 

"Hefemuffins mit Johannisbeer-Crumble"

Zutaten für 8 Stück

Eine Rolle frischer Hefeteig (gekauft oder selbstgemacht)
Eine Schale Johannisbeeren  
Etwas kalte Butter, Mehl, Mandeln, Salz und Zucker für die Streusel
Kokosöl oder Butter zum fetten der Muffinform

Johannisbeeren putzen, waschen und abtropfen lassen.
Den Hefeteig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen.
Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Muffinform fetten.
In einer kleinen Schüssel Mehl mit kalter Butter Mandeln, Zucker und einer Brise Salz verkneten, Streusel mache ich immer frei Schnauze, drauf achten das ihr nicht zu viel Butter nehmt, sonst verläuft euch später alles. 

Den Teig in ca. 5cm breite Streifen schneiden, mit Streusel und Johannisbeeren belegen und locker zu Schnecken aufrollen. Diese werden dann in die Muffinform gesetzt und nochmals mit Streusel bedeckt. Im Ofen werden die Hefemuffins ca. 15-20 Minuten goldbraun gebacken. 

Die fertigen Muffins kurz auskühlen lassen und noch warm genießen, am besten mit etwas Vanillesoße, sooo gut! 





Viel Spass beim ausprobieren,
Euer Landmädchen


Mittwoch, 28. Juni 2017

Das Landmädchen im Wald - Mit Alena-Hochzeitsfotografie

Hallo Ihr Lieben!

Nach einer kurzen Hitzewelle, melde ich mich heute mal wieder zu Wort =)
Ich möchte euch noch gerne von meinem letzten Fotoshooting, für meine neuen Werbebilder erzählen. Genau, ich brauchte einfach mal wieder etwas neues und da habe ich mir überlegt, mache ich ein paar Bilder im Wald und ein paar in meinem Garten. Fehlte nur noch der passende Fotograf oder in meinem Fall, eine passende Fotografin =)


Ich habe einen kleinen Aufruf gestartet und neben einigen tollen Fotografen, hat sich ganz zum Schluss noch die liebe Natascha von Alena-Hochzeitsfotografie bei mir gemeldet, worüber ich mich sehr gefreut habe, denn auch sie hat ein Faible für Vintage und Nostalgie =)

Bei unserem Treffen bei mir daheim, haben wir uns auf Anhieb gut verstanden und sie wusste sofort wie ich mir die Bilder im Wald vorstelle. Etwas verträumt und ohne viel Tam Tam, wollte ich diese schöne Stimmung im Wald einfangen und das ist Natascha meiner Meinung nach perfekt gelungen, dafür, dass sie hauptsachlich Brautpaare und Neugeborene fotografiert =)

Gerne teile ich einige dieser Bilder hier mit euch, Natascha und ich freuen uns auf euer Feedback!
Besucht an dieser Stelle unbedingt auch die Seite von Natascha und stöbert durch ihre wunderschönen Bilder =)  

Meine Landmädchen-Produkte bekommt ihr aktuell in St Georgen im Blattwerk und demnächst auch im Getränkemarkt Lauble. Eine Auflistung der einzelnen Produkte werde ich hier auf dem Blog auch noch zeigen und es wird neben Waldhonig, Gelee und Badesalz auch noch einiges dazu kommen =)





Ein großes Danke auch an Stauzel in Oberbayern, die mir dieses super-coole "Waldfee"-Shirt für das Shooting geschickt haben. Schaut mal bei Meli & Tobi vorbei und findet auch euer Lieblings-Design =) 

Schöne Grüße,
Euer Landmädchen

Donnerstag, 8. Juni 2017

Eine Kulinarische Kräuterwanderung im Schwarzwald

Hallo Ihr Lieben!

Endlich komme ich heute dazu, euch von unserer Kräuterwanderung vor 3 Wochen zu berichten.
Ich habe meiner Freundin einen Gutschein zum Geburtstag geschenkt und habe es mir natürlich auch nicht nehmen lassen mitzukommen. Schaut mal auf der Seite vom Ferienland Schwarzwald vorbei, dort findet ihr unter "Genusstouren" viele, verschiedene Erlebnis-Wanderungen

Auf einem Wanderparkplatz bei Schönwald haben sich alle Teilnehmer getroffen und wir sind dann gemeinsam, mit der Kräuterexpertin Monika Schwarz vorraus, am Waldweg entlang gelaufen. 
Zwischendurch wurde immer wieder angehalten, um uns die Wiesenkräuter am Wegesrand näher zu bringen. Einige von uns haben auch gleich fleißig drauf los gepflückt =)


Nach ca. 30 Minuten Gehzeit, sind wir an einer romantischen Kapelle mitten auf einer großen Wiese angekommen. Einen tollen Ausblick hatte man von da aus. Wir haben unsere Sachen abgestellt und einen Tisch aufgebaut. Vorab gab es einen erfrischenden Wiesenhugo (an dieser Stelle merke ich, ich hätte mir doch einiges aufschreiben sollen). Der Hugo wurde von unserer Kräuterexpertin am Vorabend mit Apfelsaft und Giersch angesetzt. Ich meine das noch andere Kräuter dabei waren aber ihr könnt da ganz kreativ sein =) Minze und Melisse ist auch immer eine gute Wahl an warmen Sommertagen. Das ganze wurde dann mit Mineralwasser aufgefüllt, dass war wirklich sehr lecker!



Während wir den leckeren Wiesenhugo getrunken haben, hat unsere Kräuterexpertin Monika den Tisch mit Allerei Kräutern, Holzbrettchen, Messern und Mörsern gedeckt. Eigenes Kräutersalz herstellen stand jetzt auf dem Plan =) Zur Auswahl gab es Bärlauchblätter, buschelliges Bärwurz-Kraut, welches übrigens ganz toll nach Estragon schmeckt, sowie Giersch, Schafgarbe
 und Wiesenlabkraut. Zuerst wurde alles schön klein geschnitten und dann mit 2 gehäuften Esslöffel Steinsalz im Mörser zu einer feinen Paste verarbeitet. Ganz schön schweißtreibend sag ich euch =) Jeder durfte dann sein selbstgemachtes Kräutersalz in Tütchen füllen und mit nach Hause nehmen.





Nachedem jeder sein Wildkräutersalz eingetütet hatte, kamen wir zum kulinarischen Teil der Wanderung über, dem Wiesenpicknick.
Oh ich kann euch sagen, wir wären alle noch lange um diesen tollen Vespertisch gestanden, ich denke da kann mir jeder Teilnehmer zustimmen =)

Neben frischen Brot gab es einen Kräuterquark mit Wiesenkräutern verfeinert und einen Frischkäseaufstrich mit Meerrettich, Cranberries und natürlich auch feinste Wildkräuter. Die Kombination aus scharfen Rettich, süßen Beeren und cremiger Frischkäse war einfach köstlich. 
Den solltet ihr aufjeden Fall mal nachmachen! 

Und was darf auf einem schwarzwäder Vespertisch natürlich nie fehlen? Genau, der gute, schwarzwälder Räucherspeck =) Der wurde von der lieben Monika auch gereicht und dazu wurde mit einem Gläschen Wiesenhugo auf den tollen Tag angestoßen. 








Es wurden auch noch die einen oder anderen essbaren Blüten gesammelt, um damit unsere Brote hübsch du garnieren, denn das Auge isst ja bekanntlich mit =) 
Zum Abschluss haben alle beim abräumen geholfen und wir sind nocheinmal ein Stückchen gelaufen um zu sehen, was noch so gesundes in dieser traumhaft-schönen Landschaft wächst.  

Auch beim zurück laufen wurde aufmerksam nach links und rechts vom Weg geschaut. Monika Schwarz hat richtige, kleine Kräuterexperten aus uns gemacht, vielen Dank an dieser Stelle, für den großartigen Ausflug und die vielen, wissenswerten Informationen und natürlich die vielen Köstlichkeiten =)




Ich kann nach diesem Erlebnis nur jedem ans Herz legen, auch einmal an so einer geführten Kräuterwanderung teilzunehmen. Ihr werdet staunen, was alles in eurer Umgebung wächst und welche Superkräfte diese kleinen Plänzchen in sich stecken haben. Seid gewiss, ihr wollt danach keinen langweiligen Salat mehr essen =) 

Vieviel mehr Vitamine und Mineralien in Wildkräutern stecken, könnt ihr in einem ganz tollen Buch nachlesen. Mein Buchtipp: "Wildpflanzen zum genießen". Mit vielen Abbildungen, Informationen und einfachen Rezepten, hilft euch dieses Buch dabei, ein echter Wildkräuter-Experte zu werden =) 
Und wer gerne noch etwas mehr und persönlicher über diese kraftvollen Kräuter wissen möchte, der besucht einfach mal hier eine der vielen Kräuterfrauen in BadenWürttemberg, oder bestellt über den Onlineshop feinste Kräutersalze, Teemischungen oder Blütenzucker. 

Möge die Macht der Natur mit Euch sein!
Euer Landmädchen,
Christin =) 




Freitag, 19. Mai 2017

Eierlikör-Mandel-Schüttelkuchen vom "Alde Gott"

Hallo Ihr Lieben!

Gerade komme ich etwas weniger zum bloggen, da das schöne Wetter einen einfach raus in den Garten zieht und da gibt es immer viel zu tun =)

Leider haben meine Kräuter und essbare Blüten unter dem kalten Wetter gelitten, nicht das sie mir erfroren sind aber Kräuter sehnen sich nach viel Sonne und die hat einfach gefehlt =( 
Die Ernte für meine Produkte wird sich daher wohl etwas verzögern... 

Heute habe ich wieder ein leckeres Rezept für euch, einen Eierlikör-Mandelkuchen, der super schnell geht, da man alle Zutaten durchschüttelt =) Für den Kastenkuchen habe ich meinen Lieblingseierlikör genommen, den vom Alde Gott mit Kirschwasser, hhhhm =)


Rezept für Eierlikör-Mandel-Schüttelkuchen

300g Mehl
250g Zucker
150g gemahlene Mandeln
4 TL Backpulver

Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine Kastenform fetten oder auslegen.
Alle trockenen Zutaten in einer verschliesbaren Schüssel miteinander vermengen.

3 Eier
200g flüssige Butter
200 ml Eierlikör

Flüssige Zutaten miteinander verrühren und zu den trockenen Zutaten dazu geben.
Schlüssen fest verschließen und alles gut durchschütteln. Deckel öffnen und mit einem Teigspattel nochmal alles gut miteinander vermengen. Den Teig in die Form geben und bei 170 Grad ca. 60-70 Minuten backen.

Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und nach belieben dekorieren, zB mit Puderzucker und Mandelblättchen. Dazu ein Gläschen, cremigen Eierlikör vom Alde Gott =)




Schaut unbedingt mal auf der Webside vom Alde Gott vorbei und genießt die wunderschönen Klänge der Natur. Außerdem erfahrt ihr ganz viel über diese alte, traditionelle Kelterei & Brennerei in Sasbachwalden. Ein wunderschöner Ort, der zum Naturpark Schwarzwald dazu gehört und besonders traumhaft ist es dort, wenn die rosa Blüten der tausenden Kirschbäume blühen =)

Hyggelige Grüße,
Euer Landmädchen



Montag, 1. Mai 2017

Kaffeeklatsch mit Frischekick - Buchverlosung

Hallo ihr Lieben!

Und? Seit ihr gestern schön in den 1. Mai getanzt? Wir haben mit unseren Nachbarn ein schönes Maifeuer gemacht und die Walpurgisnacht gemütlich ausklingen lassen. 

Am Nachmittag waren wir alle bei uns, denn ich habe zum Kaffeeklatsch mit dem gewissen Frischekick geladen =) Dies sollte eine Anspielung auf ein ganz wunderbares Backbuch sein, dass ich heute auf meiner Facebook-Seite verlosen werde, anlässlich des 1000sten Lesers. 
Darüber freue ich mich sehr, auch über die kleine Kooperation mit dem Ulmer-Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. Daher habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und gleich mal ein leckeres Rezept daraus nachgebacken =)

Wie das aber manchmal so ist beim backen, oder auch beim kochen, klappt es nicht immer auf Anhieb, auch bei mir wollte der Rhabarberkuchen mit Zitronenmelisse nicht so recht aufgehen aber ich konnte das kleine Maleur mit einem Trick etwas ausgleichen und am Ende kam es super an =) 

Bevor ich das Rezept mit euch teile, möchte ich noch etwas über das Backbuch erzählen. Wer frische Kräuter und essbare Blüten liebt, wird auch dieses Buch lieben. Es werden allerlei Kräuter und Blüten vorgestellt mit denen man wunderbar backen kann. Ob eine fruchtige Pfirsichtarte mit Lavendel, ein saftiger Duftgeranienkuchen mit Frischkäse oder knusprige Thymian-Cookies mit Schokolade, dass Buch zeigt unzählige und spannende Rezepte auf. 

Ich bin total davon begeistert, da ich alle Kräuter und Blüten im eigenen Garten finde, die Rezepte einfach und schnell gehen und es einfach mal etwas ganz anderes ist, womit man seine Gäste überraschen kann, mit dem besonderen Frischekick eben =) 


So nun kommt hier aber das Rezept für euch =)
Da der Kuchen bei mir nicht so richtig in die Höhe gehen wollte, habe ich ihn mit aufgeschlagener  Kokossahne (Kokoscreme) dick bestrichen, soooo lecker!!!

Rezept für Rhabarberkuchen mit Zitronenmelisse
Springform 24-26cm

Für den Teig:

250 g Rhabarber
350 g Zucker 
2 Handvoll Zitronenmelissenblätter
225 g Mehl 
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
115 g weiche Butter
2 Eier (Größe L)

Für den Belag:

300 g Rhabarber, in ca 2 cm große Stücke geschnitten
Puderzucker zum bestäuben oder Kokoscreme zum bestreichen

Zubereitung:

Rhabarber waschen und putzen, in kleine Stücke schneiden und mit 100 g Zucker und 1-2 EL Wasser im Topf dünsten. Temperatur hoch drehen, bis die restliche Flüssigkeit verdunstet ist. Abkühlen lassen und zusammen mit der gewaschenen Zitronenmelisse fein pürieren. 

Ofen auf 170 Grad vorheizen. Die Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.
Mehl, Salz und Backpulver mit einander mischen. 

In einer Rührschüssel die weiche Butter mit 250 g Zucker schaumig schlagen und nach und nach ein Ei gut unterrühren. Dann die Mehlmischung dazu sieben und verrühren und zuletzt das Rhabarberpüree unterheben. (Ich merke gerade, ich habe es untergerührt, vielleicht war das ja der Fehler).  

Den Teig in die gefettete Form geben und mit den restlichen Rhabarberstücken belegen. Auf der mittleren Schiene, ca. 60-75 Minuten goldbraun backen. 

Den Kuchen auskühlen lassen und aus der Form holen. Mit Puderzucker bestäubern oder mit geschlagener Kokoscreme bestreichen. Ich habe den fertigen Kuchen noch mit einigen Melissenblätter, sowie Rosenblätter und Rhabarberzesten garniert. 

Bestreicht ihr den Kuchen mit Kokoscreme, sollte er komplett ausgekühlt sein und bei so einem tollen Wetter wie gestern, nochmal im Kühlschrank warten, bis die Gäste am Tisch sitzen, sonst fließt euch die Creme davon =) 




Ich hoffe euch gelingt das Rezept auf Anhieb und wer nun ein Exemplar aus dem Ulmer-Verlag gewinnen möchte, hüpft gleich mal auf meine Facebook-Seite, viel Glück =)

Hyggelige Mai-Grüße,
Euer Landmädchen

Samstag, 22. April 2017

Luftige Waffelsticks mit frischem Erdbeerquark

Hallo Ihr Lieben!

Wer liebt es nicht, das süße Seelenfutter, welches wir schon aus unserer Kindheit kennen. Ob Pfannkuchen mit Apfelmus oder Milchreis mit Zimt und Zucker, diese Dinge sind es, die uns immer wieder in Erinnerung an die alte, gute Zeit schwelgen lassen. 

 Auch ich und meine Kinder mögen das Sellenfutter, oder wie man es heute bezeichnet, als Soulfood, sehr gern. Deshalb gibt es mindestens einmal pro Woche bei uns eine leckere Süßspeise =)
Ich hoffe das meine Jungs sich irgendwann genau so daran erinnern werden, wie sie bei Oma oder Mutti in der gemütlichen Landhausküche sitzen und genüsslich ihr warmes und süßes Seelenfutter genießen.


Das Grundrezept für schnelle und einfache Waffelsticks, sowie frischen Erdbeerquark mit Pfefferminze teile ich gerne mit euch =)

Zutaten für ca. 8 belgische Waffeln oder 24 Sticks:

3 Eier
100g Rohrzucker oder Dicksaft (Agave, Birne)
1 Prise Salz
200ml Milch 
175g Mehl
1 TL Backpulver
90g flüssige Butter oder Kokosöl
Saft und Abrieb einer Zitrone
Eisstäbchen aus Holz

Zutaten für frischen Erdbeerquark mit Pfefferminze:

1 handvoll Erdbeeren
250g Sahnequark
2-3 EL Dicksaft (Agave, Birne)
1 Stängel frische Pfefferminze

So geht´s:

Die Erdbeeren, sowie die Pfefferminze waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
Den Quark süßen und die Erdbeeren und die Pfefferminze unterheben, kühl stellen.

Butter oder Kokosöl in einem Topf bei geringer Temperatur flüssig werden und abkühlen lassen. Zitrone waschen und vorsichtig die gelbe Schale abreiben, danach teilen und auspressen.

Eier, Zucker/Dicksaft und Salz schaumig schlagen. Mehl und Backpulver nacheinander hinzugeben und unterrühren. Zum Schluss die abgekühlte Butter oder das Öl, sowie Zitronensaft und Abrieb hinzugeben und alles mit einander vermengen. 

Ich habe extra ein Mini-Waffeleisen für die Sticks aber es geht auch ohne. Einfach eine belgische Waffelform einfetten und den Teig hineingeben, bei 220 Grad (Ober-/Unterhitze) ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Die Waffeln herausnehmen und kurz auskühlen lassen. In gleichgroße Stücke schneiden und vorsichtig die Eisstäbe hineinschieben und mit Puderzucker bestäuben. 

Alles hübsch auf einem Teller, mit etwas Erdbeerquark anrichten. Jung und alt werden es lieben, auch perfekt für eine süße Nascherei im Garten oder beim Picknick auf dem Land.
Der Sommer kann kommen =D





Das Grundrezept lässt sich super varieren, wie wäre es mit zB. mit frischen Kräutern und  getrockneten Tomaten, schon hat man herzhafte Pizza-Waffelsticks =)

Seid kreativ! Hyggelige Grüße, 
Euer Landmädchen

Mittwoch, 12. April 2017

Alte Osterlamm-Tradition im Schwarzwald

 Hallo Ihr Lieben!

Das Osterfest naht und vielleicht haben wir auch etwas Glück mit dem Wetter, denn bekanntlich macht der April ja was er will.

Ich wollte euch noch einen wunderbaren Fund zeigen, da fällt mir ein, es sind sogar zwei.
Letzte Woche war ich für mein Osterlamm-Rezept auf der Suche nach einer alten Backform, durch einen lieben Tipp, habe ich nicht nur eine Form gefunden, sondern gleich 10 Stück an der Zahl.

Lämmer und Häschen aus einer der ältesten Bäckerein in Villingen (Schwarzwald), die Backformen sind rund 150 Jahre alt, um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich sie zu einem Schnäppchenpreis  bekommen habe. 2 Formen habe ich behalten und die restlichen 8 wurden mir sofort aus der Hand gerissen ;) Ich liebe solche Glückstreffer, da hüpft mein Vintageherz vor Freude =)


Das Osterfest verbringen wir im Kreise der Familie, eigentlich wollten wir mit unserem Wohnmobil wegfahren aber wir haben noch etwas Bedenken was das Wetter angeht und unsere liebe Ur-Oma freut sich sicherlich auch über ein weiteres, gemeinsames Fest Zuhause.

Meistens gehen wir am Karfreitag alle schön essen, am Ostersonntag gibt es Kaffee & Kuchen und danach startet die große Ostereier-Suche für die Jungs, am Ostermontag wird nochmal ausgiebig gebrunched =) 

Wie feiert ihr euer Osterfest???

Ich freue mich gerade sehr über diese schöne Zeit, nicht nur, dass ich mich wieder leichter fühle, dank der Sonne und der blühenden Natur (die dunkle Jahrezeit ist nichts für mich), sondern auch, weil es langsam mit meiner "Blogger-Karriere" bergauf geht *lach* 

Deshalb freue ich mich, dass ich nun auch viele, schöne Dinge für den Blog vom Naturpark Schwarzwald schreiben darf und den Start macht natürlich passend zu Ostern, ein einfaches und leckeres Rezept für ein niedliches Osterlamm, sowie etwas Hintergrundwissen über diese Tradition bei uns im Schwarzwald. Den Beitrag könnt ihr euch hier ansehen.
Auf dem Blog findet ihr viele Informationen rund um das Gebiet, Mitte- und Nord-Schwarzwald.
Ob schöne Ausflugsziele, wissenswertes über die Natur und die Landschaft oder Tipps zum einkehren und genießen. 
Ein wirklich informativer Blog und die Liebe für regionale Produkte, sei es bei den Gastronomen oder bei den Bauern, die stehen im Vordergrund und das mag ich persönlich sehr =)




Nun wünsche ich meinen lieben Lesern ein schönes Osterfest und somit erholsame Feiertage.
Und eine große Bitte hätte ich noch, esst so viel süße, gebackene Osterlämmer wie ihr nur könnt, aber lasst die echten bitte im Stall bei ihren Müttern =) 

Hyggelige Ostergrüße,
Euer Landmädchen

Montag, 10. April 2017

Körperpeeling selber machen + Buchverlosung "Mein kreativer Stadtbalkon"

Hallo Ihr Lieben!

Habt ihr schon mal Körperpeeling selbst gemacht, nein?
Ich auch noch nicht und nachdem ich in dem tollen Buch "Mein kreativer Stadtbalkon" vom Gartenfräulein ein super einfaches Rezept für ein Peeling entdeckt habe, musste ich es unbedingt selbst mal ausprobieren =) 

Und das tolle, im Anschluss könnt ihr ein Exemplar dieses Journals auf meiner Facebook-Seite gewinnen. Also, durchlesen, nachmachen und teilnehmen!
Hier könnt ihr auch nochmal meinen Post zur Buchvorstellung lesen. 


Gerne teile ich mit euch das einfache und schnelle Rezept für mein 
Zitronen-Rosen-Peeling inspiriert vom Gartenfräulein =)

Zutaten:

10 EL grobes Meersalz
3 EL brauner Zucker
3 EL flüssiger Honig
2 EL getrocknete Rosenblütenblätter einer Duftrose
Saft einer halben Zitrone
Zitronenabrieb für einen Intensiven Geruch, optional

So geht´s: 

In einer Schüssel das Salz mit dem Zucker und dem Honig vermengen.
Den Zitronensaft, sowie den Zitronenabrieb (optional) unter die Peelingmasse rühren.
Zum Schluss kommen die getrockneten Rosenblüten hinzu. 

Das Körperpeeling in ein Glas geben und gut verschließen. Im Kühlschrank ist es einige Wochen haltbar, es ist jedoch von Vorteil, das Peeling zeitnah zu verwenden, da sonst der intensive Duft von Rose und Zitrone verfliegen.

Anwendung:

Ihr könnt das Peeling in der Dusche, der Badewanne oder zu einem Fußbad benutzen.
Die Haut sollte vorab gereinigt werden, damit die Inhaltsstoffe des Peelings gut in die Haut eindringen können. Massiert einfach euren Körper damit ein, das wirkt durchblutungsfördernd und ihr bekommt eine samtweiche Haut, da die alten Hautschüpchen durchs peelen abgetragen werden. 
Seid kreativ, euch fallen bestimmt noch weitere Rezeptideen ein =)



Und so könnt ihr ein Buch-Exemplar vom Gartenfräulein gewinnen:
Springt bis Donnerstag 12 Uhr auf meine Facebook-Seite
und lest euch dort die Teilnahmebedingungen durch. Ihr bekommt die doppelte Gewinnchance, wenn ihr meinem Blog folgt (bitte im Facebook-Kommentar oder unter diesem Post mit angeben). 

So und nun viel Spass beim ausprobieren =)
Hyggelige Grüße,
Euer Landmädchen


Sonntag, 2. April 2017

Wildkräuterpesto selber machen

Hallo ihr Lieben!

Der Frühling ist endlich da und langsam wird es auch im Garten und auf den Wiesen wieder grün und bunt. Wir haben gestern mit unseren Nachbarn angegrillt und was gibt es dazu besseres als ein selbstgemachtes Pesto aus dem eigenen Garten =)

Das liebe ich so, mir mein kleines Körbchen zu schnappen und draußen leckere Kräuter zu sammeln. Unsere Natur gibt so viele, gute Dinge her, man braucht nur mit offenen Augen und einem guten Näschen hinausgehen und wird reichlich beschenkt. 

Durch die heilenden Inhaltsstoffe der Wildkräuter, ist dieses Pesto wie eine Frühjahrskur für unseren Organismus. Hochdosierte Vitamine und Mineralstoffe stecken in ihnen, viel mehr als in so manchem Gemüse vorkommt.


Für mein Wildkräuterpesto habe ich folgende Zutaten verwendet, diese können je nach Vorkommen und Geschmack abgewandelt werden:

Eine handvoll junge Brennnesseln
Eine handvoll junge Löwenzahnblätter
Eine handvoll Bärlauchblätter
Einige Zweige Thymian
Sowie ein paar Gänseblümchen

außerdem:

kaltgepresstes Olivenöl in Bioqualität
2-3 EL Pinienkerne 
Eine Prise Meersalz 

Die gesammelten Kräuter werden für ein paar Minuten auf ein ausgebreitetes, helles Küchentuch gelegt, damit alle Krabeltierchen in Richtung Licht laufen.

Dann werden die Kräuter in einem Sieb kalt gewaschen und anschließend mit Hilfe eine Tuches getrocknet. Ich verwende meistens die ganze Pflanze, also auch den Stiel und die Blüten.
Einige Gänseblümchen werden als Deko zur Seite gelegt.

Die Kräuter kommen zusammen mit dem Salz und etwas Olivenöl in einen Mixer oder in ein Gefäß, in dem man gut pürieren kann. Alles gut mixen und je nach Bedarf Olivenöl hinzugeben, bis eine sämige Konsistenz entsteht. 

Die Pinienkerne dazugeben und nochmal kurz mixen, wer es bissfester mag oder länger mixen wer es schön geschmeidig mag. Eventuell nochmal abschmecken und nachwürzen.

Das Pesto in saubere, vorher abgekochte Gläser füllen und bis zum Rand mit Olivenöl auffüllen.
Im Kühlschrank bleibt es so, lange haltbar. Wenn das Pesto innerhalb von 3 Tagen gegessen wird, kann man auf das abkochen der Gäser auch verzichten.

Am besten schmeckt das Pesto pur auf einem Stück frischem Brot, mit ein paar Gänseblümchen garniert ist dies ein wahrer Hingucker =) Aber auch in Quark eingerührt oder zu Suppen und Soßen, sowie zum Fleisch ist das Pesto einfach ein Genuss! 




Viel Spass bei der Wildkräuter-Suche!
Hyggelige Grüße,
Euer Landmädchen